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Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK)

Literaturnachweis: U. Sechtem · S. Achenbach · A.K. Gitt et al.
(2015) Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK)
Kardiologe 2015 · 9:159–164

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Autoren

U. Sechtem · S. Achenbach · A.K. Gitt · N. Marx · M. Kelm · V. Schächinger

Zusammenfassung

Die 2013 veröffentlichten ESC (Europäische Gesellschaft für Kardiologie)-Leitlinien zur stabilen koronaren Herzerkrankung geben praktische Hinweise zum Einsatz diagnostischer Verfahren zur Erkennung einer hämodynamisch relevanten koronaren Herzerkrankung und zur langfristigen Verlaufskontrolle von mittlerweile asymptomatischen Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit (KHK). Die Auswahl geeigneter diagnostischer Verfahren basiert auf der Vortestwahrscheinlichkeit, die eine zentrale Rolle im diagnostischen Algorithmus einnimmt. Nur bei Patienten mit schwerer Angina oder einem hohem Risiko für Tod oder Myokardinfarkt nach Risikostratifikation wird zu einem direkten invasiven Vorgehen geraten. Therapeutisch wird ein Schema zum Einsatz antianginöser und präventiver Medikamente vorgegeben, das neue Antianginosa einbezieht. Die Indikation zur perkutanen Koronarintervention (PCI) wird insbesondere für Patienten mit niedrigem SYNTAX-Score und Mehrgefäßerkrankung oder Hauptstammstenose erweitert.