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Leitlinie-DGK

Risikoadjustierte Prävention von Herz- und Kreislauferkrankungen

Literaturnachweis: Vorabversion

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Autoren

Helmut Gohlke · Christian Albus · Gerd Bönner · Harald Darius · Siegfried Eckert · Andreas Gerber · Christa Gohlke-Bärwolf · Detlef Gysan · Harry Hahmann · Wolfgang Kübler · Karl W. Lauterbach · Peter Mathes · Hans-Georg Predel · Gregor Sauer · Clemens von Schacky · Gerhard Schuler · Johannes Siegrist · Sigmund Silber · Diethelm Tschöpe · Joachim Thiery · Alfred Wirth

Zusammenfassung

Das Gesamtrisiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bestimmt die Notwendigkeit einer Intervention. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Ursache für vorzeitige Invalidität und Tod. Der Patient hat einen Anspruch darauf, über ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgeklärt zu werden, um beeinflussbare Risiken abzuschwächen oder zu eliminieren. Kardiovaskuläre (CV) Prävention und damit auch diese Leitlinien zielen deshalb darauf, über eine verbesserte Aufklärung eine Verhütung von CV-Erkrankungen und vorzeitigen CVTodesfällen bei Personen ohne oder mit manifester Gefäßerkrankung zu erreichen. Eine besondere Beachtung sollte auch das Umfeld des individuellen Patienten finden – also Partner, Kinder und Familie im weiteren Sinne – um Möglichkeiten für präventive Maßnahmen frühzeitig zu nutzen.