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Positionspapier zu Qualitätsstandards in der Echokardiographie

Literaturnachweis: Zeitschrift für Kardiologie, Band 93, Heft 12
Z Kardiol 93:975-986 (2004)

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Autoren

R. Hoffmann

Zusammenfassung

Die Echokardiographie ist heute ein zentrales Element der nicht invasiven kardiologischen Diagnostik. Neben der Funktionsanalyse des linken und rechten Ventrikels gelingt die Funktionsbeurteilung der Vorhöfe und Herzklappen. Spezialtechniken wie die transösophageale Echokardiographie, die Stressechokardiographie und die Kontrastechokardiographie erweitern die diagnostischen Möglichkeiten der Echokardiographie über die Eröffnung neuer echokardiographischer Fenster, die ventrikuläre Funktionsanalyse unter Belastung zur Erkennung induzierbarer myokardialer Ischämie und die Möglichkeit zur Beurteilung myokardialer Perfusion. Weiter stellt die Echokardiographie eine unverzichtbare Methode für die Diagnostik angeborener Herzfehler dar.

Bei jedem echokardiographischen Verfahren bestehen spezielle Anforderungen an Gerät, Anwendung und Ausbildung. Die Nutzung echokardiographischer Techniken ist sehr untersucherabhängig. Anwendungs- und Ausbildungsrichtlinien für jede der heute in der Klinik zum Einsatz kommenden echokardiographischen Techniken sind von amerikanischen und europäischen Fachgesellschaften formuliert worden. Das hier vorgelegte Positionspapier soll den speziellen deutschen Verhältnissen Rechnung tragen.

Das Positionspapier zu Qualitätsstandards in der Echokardiographie enthält Angaben zur Sicherung der Strukturqualität über die Formulierung von Mindestanforderung an die notwendige Geräteausstattung. Angaben zur differenzierten Untersucherqualifikation und zur Ergebnisqualität werden im R. Hoffmann, Universitätsklinikum Aachen T. Buck, Universitätsklinikum Essen H. Lambertz, Deutsche Klinik für Diagnostik, Wiesbaden H. von Bibra, Städt. Krankenhaus Bogenhausen S. Mohr-Kahaly, Wiesbaden K. Tiemann, Universitätsklinikum Bonn A. Hagendorff, Universitätsklinikum Leipzig W. Voelker, Medizinische Universitätsklinik Würzburg H.F. Kücherer, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg A. Franke, Universitätsklinikum Aachen F. A. Flachskampf, Universitätsklinikum Erlangen S. Heinemann, Kardiologisch-angiologische Praxis, Halle/S. W. Fehske, St. Vinzenz-Hospital, Köln U. Nixdorff, Universitätsklinikum Erlangen (für die Arbeitsgruppe Kardiovaskulärer Ultraschall der DGK) Leitfaden Qualitätssicherungsmaßnahmen beschrieben (in Vorbereitung). Weiter werden Angaben zur Sicherung der Prozessqualität über eine methodenspezifische Darstellung des Untersuchungsablaufes, der Befundung und Dokumentation gegeben. Eine indikationsbezogene Darstellung der durchzuführenden echokardiographischen Untersuchungstechniken ist in Vorbereitung und wird getrennt publiziert.

In das vorliegenden Positionspapier sind die Klasseneinteilung zur Indikationsstellung einer Maßnahme entsprechend den üblichen Kriterien aufgenommen worden.