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Empfehlungen zur umfassenden Risikoverringerung für Patienten mit koronarer Herzerkrankung, Gefäßerkrankungen und Diabetes

Literaturnachweis: Zeitschrift für Kardiologie, Band 90.
Z Kardiol 90:148-149 (2001)

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Autoren

H. Gohlke · W. Kübler · P. Mathes · T. Meinertz · G. Schuler · D.B. Gysan · G. Sauer

Zusammenfassung

Diese Empfehlungen gelten für Patienten mit der Diagnose einer KHK (z.B. typische Angina pectoris, Hinweise für abgelaufenen Infarkt, ischämie-typische Veränderungen in einer Belastungsuntersuchung, angiographisch nachgewiesene Veränderungen) oder Dokumentation einer Atherosklerose in anderen Gefäßgebieten (z. B. Becken-Beinarterien oder Carotiden), aber auch für Diabetiker ohne manifeste Gefäßerkrankung (Primärprävention).

Durch konsequente Umsetzung von präventiven Maßnahmen wird nachweislich die Prognose und die Leistungsfähigkeit bei diesen Patienten verbessert. Die Umstellung des Lebensstiles und die Kontrolle der Risikofaktoren hat prognostisch mindestens dieselbe Bedeutung wie alle anderen therapeutischen Maßnahmen. Hierdurch hat der Patient selber die Möglichkeit, aktiv den weiteren Verlauf seiner Erkrankung zu beeinflussen.

Die u. a. Maßnahmen sollten bei jedem Patienten individuell umgesetzt werden. Erfahrungsgemäß führen diese Empfehlungen alleine nicht zum gewünschten Erfolg. Die Mehrzahl der Patienten benötigt bei der Umsetzung langfristige Hilfe durch den Arzt.