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Richtlinie für die Durchführung der nichtinvasiven Diagnostik von Rhythmusstörungen

Literaturnachweis: Zeitschrift für Kardiologie, Band 88.
Z Kardiol 88:51-60 (1999)

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Autoren

M. Block · M. Borggrefe · L. Goedel-Meinen · S.H. Hohnloser · W. Jung · D. Kalusche · K.H. Kuck · T. Meinertz · M. Oeff · H. Pitschner

Zusammenfassung

Bei der Diagnostik von Rhytmusstörungen spielt neben der invasiven Verfahren (siehe Richtlinien für die Durchführung invasiver elektrophysiologischer Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung) die nichtinvasive Diagnostik eine wichtige Rolle. Diese nichtinvasive Diagnostik stützt sich heute vorwiegend auf vier Untersuchungsverfahren: Langzeit-Elektrokardiographie, die Untersuchung mit Hilfe sogenannter Event-Recorder, die Kipptischuntersuchung sowoe die Durchführung pharmakologischer Testverfahren. Die hier von der Arbeitsgruppe Arrhytmie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung vorgelegte Empfehlung zur Durchführung dieser nichtinvasiven Untersuchungsverfahren soll einen Überblick über die apparativen Voraussetzungen sowie die Indikation bei verschiedener Arrhytmien bzw. Krankheitsbildern geben. Jedes Kapitel endet mit einer Empfehlung zur Indikation, wobei diese Empfehlung entsprechend den Richtlinien zur Durchführung invasiver elektrophysiologischer Untersuchungen in drei Kategorien unterteilt werden:

A – Indikation, bei der weitgehender Konsens besteht;

B – Mögliche Indikation, bei der aber kein allgemeiner Konsens aufgrund des gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes besteht;

C – Keine Indikation