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Leitlinie-DGK

Qualitätsstandards für die Echokardiographie bei Kindern und Jugendlichen Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK) zur Durchführung von echokardiographischen Untersuchungen im Kindes- und Jugendalter

Literaturnachweis: Zeitschrift für Kardiologie, Band 88.
Z Kardiol 88:699-707 (1999)

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Autoren

Prof. Dr. K. G. Schmidt · Prof. Dr. D. Redel · Dr. C. Beyer · Prof. Dr. M. Vogel · PD Dr. H.-J. Häusler · PD Dr. I. Warnecke · PD Dr. M. Hofbeck

Zusammenfassung

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Echokardiographie mit ihren verschiedenen Modalitäten zur wichtigsten nichtinvasiven Methode für die Diagnostik und Verlaufsbeobachtung von Kindern und Jugendlichen mit Herzerkrankungen entwickelt. Sie ermöglicht eine rasch durchführbare, beliebig oft wiederholbare und den Patienten dabei nicht belastende Untersuchung zur Beurteilung der Anatomie und Funktion des kindlichen Herzens und der herznahen großen Gefäße. Bei dieser Bedeutung der Echokardiographie ist ein hoher Qualitätsstandard zu fordern, der allen aus heutiger Sicht geltenden Ansprüchen an die Methode gerecht wird. International und national sind daher 1997 Empfehlungen zur Ausbildung des Untersuchers sowie zu Indikationsstellung, Durchführung, Dokumentation und Befundung echokardiographischer Untersuchungen publiziert worden, die sich vorwiegend mit Erfordernissen bei erwachsenen Patienten beschäftigen; in vergleichbarer Weise soll dies mit den hier vorgelegten Empfehlungen für das Kindes- und Jugendalter geschehen. Wenn eine Abweichung von dem in dieser Empfehlung formulierten Vorgehen im Einzelfall auch gerechtfertigt sein mag, so hält die Kommission – ähnlich wie in den internistischen Empfehlungen – die Beschreibung der Untersucherqualifikation für einen unverzichtbaren Teil der Qualitätssicherung in pädiatrischer Echokardiographie.