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Leitlinie-DGK

Richtlinien der interventionellen Koronartherapie

Literaturnachweis: Zeitschrift für Kardiologie, Band 86.
Z Kardiol 86:1040-1063 (1997)

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Autoren

R. Erbel · H.J. Engel · W. Kübler · T. Meinertz · K. L. Neuhaus · G. Sauer · B. E. Strauer · T. Bonzel · K. Ewen

Zusammenfassung

Die interventionelle Therapie der koronaren Herzerkrankung wurde durch die Einführung der Ballondilatation von Andreas Grüntzig 1977 initiiert. Seit dieser Zeit hat sich dieses Verfahren immer stärker durchgesetzt und gehört seit 10 Jahren zu den Standardverfahren in der Behandlung der koronaren Herzerkrankung (KHK). Die technischen Fortschritte betreffen die Konstruktion und die Materialien der Führungskatheter, der Führungsdrähte und der Ballons, aber auch die Röntgentechnologie mit Einführung der digitalen Bildverarbeitungen und die filmlose Archivierung. Ergänzende Methoden – Rotablation, Atherektomie, Laser, Ultraschall und insbesondere die Stentimplantation – sind entwickelt und z. T. in die therapeutische Praxis eingeführt worden.

Die Zahl der Patienten, die interventionell behandelt werden, nimmt ständig zu [47, 134]. Auf Grund dieser Entwicklung hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie die Kommission für Klinische Kardiologie beauftragt, Qualitätsrichtlinien für die interventionelle Therapie zu erarbeiten. Die hier vorgestellten Richtlinien berücksichtigen die 1994 publizierten Richtlinien zur Einrichtung und Betreibung von Herzkatheterräumen und die „Guidelines for percutaneous transluminal coronary angioplasty“ der American Heart Association (AHA) – des American College of Cardiology (ACC) und die Empfehlungen der American Society of Angiography and Interventions.