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Leitlinie-DGK

Qualitätsrichtlinien in der Echokardiographie

Literaturnachweis: Zeitschrift für Kardiologie, Band 86.
Z Kardiol 86:387-402 (1997)

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Autoren

R. Erbel · G.D. Kneissl · P. Schweizer · H.J. Lambertz · R. Engberding

Zusammenfassung

Die Echokardiographie ist zu einer wesentlichen nicht invasiven diagnostischen Methode für die Kardiologie herangereift. Neben der Funktionsanalyse des linken und rechten Ventrikels gelingt die Beurteilung der Funktion der Vorhöfe sowie der Herzklappen. Unter Einbeziehung unterschiedlichster Kriterien kann eine Schweregradeinteilung von Herzvitien vorgenommen werden. Auch für die Diagnostik angeborener Herzfehler stellt die Echokardiographie eine unverzichtbare Methode dar. Die echokardiographisch gewonnenen Parameter des Herzens stehen in enger Beziehung zur Prognose der Patienten.

Die kardiale Beteiligung bei systemischen Erkrankungen wird mit hoher Sicherheit aufgedeckt. Für Verlaufsbeurteilungen von angebotenen und erworbenen Herzfehlern ist die Echokardiographie unverzichtbarer Bestandteil geworden.

Um einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen, werden die Leitlinien für die Echokardiographie von der klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie / Gesellschaft für Herz- Kreislaufforschung veröffentlicht. Die Erarbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) und berücksichtigt auch die bisher publizierte bundeseinheitlichen Ultraschallvereinbarungen wie zum Beispiel die KV-Richtlinien vom 10.02.1993.